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kevin_schwert

Österreich

Quantum Break steht schon seit eine Zeit Lang auf meine Liste, nun habe ich es endlich mal gespielt. Aber war das Spiel gut?

Erst einmal zur Story. Man spielt Jack Joyce, welcher seinem besten Freund Paul Serene bei einem Experiment helfen will. Dafür besucht er die Uni in seiner alten Heimat. Als er sich mit Paul trifft, stellt sich heraus, dass dieser auf Basis der Forschung von Jacks Bruder Will eine Zeitmaschine gebaut hat. Die zwei starten das Ding und Paul reist damit eine Minute in die Zukunft. Dann will er 5 Minuten in die Zukunft reisen, als plötzlich Will mit einer Pistole auftaucht und verlangt, dass das Experiment sofort gestoppt wird. Er behauptet, dass das Experiment die Zeit zerstören wird. Als Will versuchen will, alles zu erklären, beginnt die Maschine verrückt zu Spielen und Paul ist darin gefangen. Auch taucht plötzlich der Riesenkonzern Monarch auf und will die Maschine an sich reißen. Man flüchtet gemeinsam mit Will und muss Paul zurücklassen. Bei der Flucht entdeckt Jack seine, durch die Maschine erlangten, Fähigkeiten und kann die Zeit nun manipulieren. Jedoch war deren Flucht nicht erfolgreich. Will wird unter einem Gebäude begraben und Jack wird von Paul aus der Zukunft, der in die Vergangenheit reiste um Monarch zu gründen, gefangen genommen.

Das Spiel Teil sich in 3 Teile auf. Der „Spiele Teil“ in dem man Jack spielt. Den „Entscheidungs Teil“ in dem man Paul spielt und eine Entscheidung treffen muss, die das Spiel beeinflusst und den „Serien Teil“, in dem man eine Episode aus einer für das Spiel gemachten Real-Life Serie sieht.

Kommen wir zum Gameplay. Hauptsächlich wird herumgeschossen. Jack hat gewisse Fähigkeiten, die er wärend des Kampfes einsetzen kann. Darunter ein Zeit Stop in kleinen gebieten, ein Zeit Schild, einen Zeit Sprint ect. Diese setzt man strategisch in den teils monotonen Schießereien um die Oberhand zu behalten. Vor allem bei stärkeren Gegnern später müssen diese Fähigkeiten gut eingesetzt werden. Diese Fähigkeiten haben einen Cooldown, weshalb man sie nicht unendlich lang spammen kann. Man kann in der Welt versteckte Sphären finden, mit denen man in einen Skillbaum die Fähigkeiten aufleveln kann.

Obwohl viele Schießereien monoton waren, hat es dennoch spaß gemacht. Was jedoch nicht so gut war, war die Performance. Es lief zwar immer auf höchster Grafik zwischen 57 und 60 FPS; jedoch gab es merklichen lag, wenn es von 60 auf 59 FPS sprang, was normalerweise nicht auffallen sollte. Das Problem hatte ich aber auch, als ich auf niedrigsten Einstellungen spielte. Zum glück sind diese Momente nur selten gewesen, da so Fehler schnell einmal das Gameplay negativ beeinflussen kann.

Musik war super, Story war interessant und mir hat das Wechseln zwischen Serie und Spiel gut gefallen. Jedoch habe ich aber auch negative Punkte.

Zum einen das Entscheidungssystem. Du kannst mit Paul schwere Entscheidungen treffen, die die Story beeinflussen. Klingt doch gut, oder? Und wenn ich jetzt sage, dass es, egal wie man sich entscheidet, im Endeffekt aufs gleiche Ende hinausläuft? Klingt es immer noch so super? Meiner Meinung nach wurde dort viel Potenzial verschenkt. Man hätte zumindest 3 oder 4 Enden machen können, wenn man schon so ein Entscheidungssystem anbietet.

Auch noch negativ bemängeln muss ich den Endkampf. Er war Story technisch einwandfreien, Gameplay technisch aber absoluter Müll. Der Kampf war sehr langweilig und nervig. Wer den Endboss schon einmal besiegt hat, weiß vermutlich, wovon ich rede. Auch hier wurde mMn Potenzial verschenkt.

Trotz der Negativpunkte will ich dem Spiel noch 77/100 Punkten geben. Es hat mich gut unterhalten und einige Mechaniken fand ich sehr interessant.

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