#1

kevin_schwert

Österreich

Am 23. Januar 2013 wurde das Spiel angekündigt. Seitdem warte ich auf das Spiel, ich überlegte mir sogar, extra eine WiiU dafür zu kaufen. Dann vergingen die Jahre und es wurde ein Release Titel für die Switch. Nun hat das Spiel den Titel "Spiel des Jahres 2017" bekommen. Aber hat das Spiel diesen Titel verdient?

Kommen wir wie immer zuerst zur Story. Die Hauptfigur Link wacht im Schrein der Wiederauferstehung nach einem hundertjährigen Schlaf auf. Dort bekommt er das Sheika Modul, welches er auf seiner Reise noch oft brauchen wird. Man startet auf einem Plato, von dem man erst einmal nicht runterkommt. Link trifft einen alten Mann mit einem Segelgleiter. Dieser sagt, dass er Link den Gleiter gibt, wenn er 4 Schreine auf dem Plato findet und meistert. In jedem der Schreine bekommt Linkt ein neues Upgrade wie Bomben, Magnet ect. Der alte Mann entpuppt sich dann als der Geist vom König von Hyrule und dieser sagt, dass Zelda in Schloss Hyrule gegen Ganon kämpft und man Hyrule befreien sollte. Mit dem Gleiter geht es dann runter vom Plato und die Reise beginnt.

Gameplaymäßig gibt es ziemlich viel zu sagen. Beginnen wir einfach mit der Steuerung. Es ist anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, steuert sich im großen und ganzen aber gut. Man kann klassisch angreifen, anvisieren, Sachen aufheben, Sachen Werfen und Ausrüstung ändern. Was neu ist, man kann nun auch springen, Schild surfen, Gleiten ect. 

Auch neu sind die Umwelteinflüsse. Wenn es zum Beispiel gewittert, muss man alle metallenen Waffen ablegen, da man sonst vom Blitz getroffen wird. Wenn es in Gebieten kalt ist, muss man etwas finden, um sich aufzuwärmen und in warmen Gebieten muss man sich abkühlen. Unendlich lang Tauchen kann man nicht mehr. 

Auch Waffen gibt es diesmal in Hülle und Fülle. Von einer ganz normalen Goblinkeule bis hin zu einem Flammenschwert ist alles dabei. Jedoch haben alle Waffen und Schilde nun Haltbarkeit. Verwendet man diese zu oft, gehen sie kaputt.

Auch eine Menge Pfeile gibt es. Blitzpfeile sind sehr effektiv beim Wasser, Feuerpfeile können Gebiete in Brand stecken und Eispfeile frieren die Gegner ein. Die Bombenpfeile erzeugen eine Explosion. 

Es gibt im Spiel 120 Schreine zu erkunden. Nach dem dieser Schreine bekommt man ein Zeichen der Bewährung. 4 davon können bei Statuen gegen entweder ein Herzteil oder mehr Ausdauer eingetauscht werden.

Man kann auch viele Koroks finden, die einem dann Korok Samen geben. Diese werden verwendet, um dein Inventar zu vergrößern. Es gibt sehr viele Koroks. Zu viele. Viel zu viele. Ganze 900 gibt es zu finden.

Auch von der Grafik kann das Spiel überzeugen. Das Spiel sieht meines Erachtens einfach nur gut aus. Es läuft auch fast immer flüssig. Nur manchmal, wenn gerade was brennt, kann es zu Einbrüchen kommen. Diese waren aber oft kurz und verkraftbar. 

Kommen wir nun zu den negativen Seiten des Spieles. Beginnen wir mit den Waffen Haltbarkeit. Manchmal kommt es einem so vor, als würden die Waffen genauso lange wie das Langschwert in OoT halten. Da findet man eine richtig starke Waffe, nimmt diese aber kaum her, da man diese nicht verschwenden will. Gegen Ende hat man dann genug starker Waffen, da ist es dann egal aber vor allem am Anfang war das ein Problem. 

Was ich auch bemängeln will sind die vielen Koroks. 900 sind einfach viel zu viele. Die sind fast an jeder Ecke. 

Auch die Musik ist ein großer Kritikpunkt. Es gibt wirklich großartige Melodien, jedoch gibt es Melodien wie auf einem mit Schnee bedeckten Berg, welche du nach ner Stunde einfach nicht mehr hören kannst.

Auch das Dynamische Wetter muss bemängelt werden. Meistens ist es sehr gut und sorgt für Abwechslung, es gibt aber nichts frustrierenderes, als wenn man gerade einen Berg besteigt und es beginnt zu Regnen. Dann rutscht man immer wieder runter und kommt fast gar nicht voran. 

Nun kommen wir zur Frage: Hat das Spiel den Titel "Spiel des Jahres 2017" verdient? Meiner Meinung nach: JA. Das Spiel hat mir sehr viel Spaß gemacht und mich lange beschäftigt. Auch die Welt war einfach wunderschön und man konnte eigentlich immer etwas entdecken. Das Spiel hat zwar seine negativen Seiten aber es ist trotzdem ein Ordentliches Spiel. Ich würde dem Spiel 94/100 Punkten geben und es uneingeschränkt empfehlen. 

Ich persönlich fand Horizon viel besser und mein Lieblings Zelda bleibt Twilight Princess.

#3

SnowtrooperLK

Deutschland

... ich kann mir nicht helfen, aber ich bin überhaupt kein Freund von den Reviews (nichts gegen deine sondern allgemein) ... könntest du nicht einfach lets plays machen und während du die Games zeigst über das Spiel berichten? 🤔

ich bin dafür kein Fan von Let´s play und mag das geschriebene Wort.

#5

kevin_schwert

Österreich

Hab für lets Plays einfach nicht die richtige Austrüstung, also wir das eher nicht passieren. Vielleicht mal in der Zukunft, aber definitive noch nicht jetzt. 

Ich persönlich fand Horizen auch echt super. Das war mein 2. Favorit für "Game of the Year". Ich hätte dem Spiel sicher irgendwas zwischen 92-96 gegeben, aber ich habs halt gespielt, bevor ich so richtig mit den Reviews begonnen habe. Mich wundert es irgendwie, dass Horizen bei den Game Awards gar nichts gewonnen hat.

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