#1

kevin_schwert

Österreich

Das Grundkonzept von God Eater ist ähnlich wie das von Monster-Hunter. Du besiegst Monster und erstellst aus deren Teile neue Ausrüstung, mit der du dann stärkere Monster besiegst. Nur das es diesmal ein Post Apokalyptisches Anime Setting hat. Aber ist das Spiel gut?

Zuallererst gehe ich wie immer auf die Story ein. Auf der Welt sind plötzlich so genannte Aragami aufgetaucht. Diese sind sehr anpassungsfähig und können nicht von normalen Waffen vernichtet werden. Deshalb haben diese es geschafft, einen sehr großen Teil der Erdbevölkerung zu vernichten. Nur God Eater, welche als Waffen „God Arcs“ verwenden, können diesen Monstern etwas anhaben. Der selbst erstellte Main Charakter wird von Johannes von Schicksal zur „Fenrir Far East Branch“ gerufen, da man anscheinend ein neuer Typ von God Eater ist. Dies bestätigt sich und man wird offiziell ein God Eater. Man wird in die 1th Unit unter der Leitung von Lindow gemeinsam mit einem weiteren neuen God Eater namens Kota platziert. Im Team ist auch noch die Sniperin Sakuya und der schweigsame Soma. Soma ist bekannt dafür, dass seine Kameraden sehr schnell den Geist aufgeben, was man bei ersten Mission mit ihm gleichsehen konnte. Dort besiegt man dann Monster, lässt die Story immer weiter gehen und beginnt langsam einer Verschwörung, die das Aegis Projekt, welches die Menschheit vor den Aragami retten soll, aufdeckt. Später kommt noch die Russin Alisa ins Team. Das Spiel ist ein Remake von den Ersten Teilen. Darin befinden sich sozusagen 3 Storylines. Es hat also viel Content.

Gameplaymäßig ist es ähnlich wie Monster Hunter. Du Jagst, du besiegst, du erstellst. Man hat schwere Angriffe, Normale angriffe, ein Schild und eine Schusswaffe. Mit den Materialien, die man nach jeder Mission bekommt, kann man neue Nahkampfwaffen (z.B Dolche, Schwerter, Sensen ect.), Schilde und Schusswaffen (z.B Sniper, Schrotflinte ect.) herstellen. Man kann neue Kleidung erstellen, diese ist aber nur kosmetisch, die Verteidigung geht vom Schild aus.

Man geht immer mit einer kleinen Gruppe auf Monsterjagt, man ist also fast nie Alleine. Wenn man sein Leben verliert, dann verliert man 5 Endurance von 50. Anfangs werden die 50 Endurence nie verbraucht, gegen Ende aber schon.

Es gibt einige Monster, jedoch sind viele davon dieselben mit anderer Farbe und anderem Element. Auch gibt es Phasen, in denen gefüllt keine neuen Monster dazu kommen.

Was sehr gestört hat war, dass es nicht viele Maps gab. Es gab um die 6 Maps (Boss Arenen ausgenommen) die teilweise echt klein waren. Auch bei den Missionen gibt es nicht viel Abwechslung. Es ist immer „Besiege dies und das“. Mehr nicht.

Der Schwierigkeitsgrad ist am Anfang ziemlich einfach. Erst nach 30 Stunden oder so beginnt es fordernd zu werden. Gegen Ende wird’s aber teilweise schon teilweise unfair. Wenn du da nicht ein super Equipment hast, kann es sein, dass du One gehittet wirst. Kämpfe zu zweit gegen 3 Aragami, die einen Buff bekommen, ist kein Spaß…

Positiv ist jedoch die Soundkulisse. Ich fand den Soundtrack gut und stimmig.

Zusammenfassend war es ganz OK. Das Spiel hat mich für gut 80 Stunden unterhalten und war Gratis bei „God Eater 2: Rage Burst“ dabei. Jedoch haben die abwechslungslosen Level und die teils frustrierenden Missionen für Minus Punkte gesorgt. Jedoch war die Story wiederum interessant. Deshalb gebe ich dem Spiel 69/100. Es ist, wie schon gesagt, ganz OK.

95 Aufrufe | 1 Beiträge